Das Projekt Arqus Talent Scholarship Fund erhält mehr als eine Million Euro an EU-Fördermitteln. Damit entstehen neue Studienmöglichkeiten für talentierte Studierende, die zum Zeitpunkt der Bewerbung und während des gesamten Förderzeitraums in einem EU-Mitgliedstaat, einem EWR-Land oder einem Erasmus+ Programmland leben. Die Stipendien ermöglichen ein Studium an einer Arqus Universität oder die Teilnahme an einem gemeinsamen Studienprogramm der Allianz. Gefördert werden 12 Studienprogramme in strategischen Schwerpunktbereichen. Insgesamt stellt das Projekt Mittel im Umfang von 82 Jahresstipendien bereit und unterstützt 38 Studierende während ihres Studiums.
Was das Stipendium umfasst
Die Förderung gilt für die gesamte Dauer des Studienprogramms oder Studienwegs – maximal drei Jahre beziehungsweise sechs Semester – und kann folgende Kosten abdecken:
- Studiengebühren sowie weitere Service- und Verwaltungsgebühren
- Unterkunft und Lebenshaltungskosten
- zusätzliche Förderung für Studierende mit geringeren Chancen
- Reisekosten für verpflichtende Mobilitätsaufenthalte
- Versicherung
- einen Zuschuss zu Lehr- und Verbrauchsmaterialien
- die Teilnahme an einem Vernetzungstreffen zum Ende des Studienjahres 2027/28
Mit der Neuauflage des Talent Scholarship Fund knüpft Arqus an eine besonders gefragte Initiative der Allianz an. Die Stipendien sollen talentierten Studierenden den Zugang zu einem Studium an Arqus Universitäten erleichtern, internationale Erfahrungen ermöglichen und den Austausch mit Studierenden und Forschenden aus ganz Europa fördern.
Erkenntnisse für künftige Förderprogramme
Das Projekt untersucht, wie Stipendienprogramme gestaltet und umgesetzt werden können. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen Herausforderungen und mögliche Lösungen aufzeigen und in Handlungsempfehlungen auf Programm-, Hochschul-, Verbund-, nationaler und europäischer Ebene einfließen. Ziel ist es auch, zur Entwicklung eines Förderangebots für talentierte Studierende in strategischen Schwerpunktbereichen im nächsten Erasmus+-Programmzeitraum 2028–2034 beizutragen.