Die Europäische Kommission wird die nächste Entwicklungsphase der Europäischen Hochschulallianz Arqus mit der Genehmigung des neuen Projektfördergeldes für den Zeitraum 2026–2028 unterstützen. Im Rahmen des Projektes „Arqus Bridge“ wird die Allianz der neun Partneruniversitäten, mitunter die Universität Graz, weitergeführt.
Zu Beginn dieses Jahres reichte Arqus seinen Antrag auf „Bridge“-Förderung mit dem Ziel, die Arbeit der Allianz strukturell sowie inhaltlich zu vertiefen, ein. Die Allianzpartner*innen freuen sich über die Entscheidung der Europäischen Kommission, „Arqus Bridge“ zu unterstützen – eine neue Phase, die die institutionelle Integration der Allianz stärken, ihre gemeinsamen Bildungs- und Forschungsaktivitäten ausweiten und die langfristige Nachhaltigkeit ihrer Kooperationsstrukturen sichern wird. Aufbauend auf den Ergebnissen der seit 2019 umgesetzten Erasmus+-Arbeitspläne markiert „Arqus Bridge“ einen entscheidenden Schritt hin zur Vision der Allianz, „eine zukunftsorientierte, offene, integrierte und forschungsorientierte europäische Universität zu werden, die gemeinsam mit und für alle transformative Exzellenz schafft“.
Das neue Projekt steht in engem Einklang mit dem Arqus-Leitbild und der gemeinsamen Langzeitstrategie 2026–2035, die vom Arqus-Rektorat im Februar 2026 verabschiedet wurde. Dieser strategische Rahmen definiert die Prioritäten der Allianz für das kommende Jahrzehnt und legt den Schwerpunkt auf institutionelle Verankerung, Bildungsinnovation, problemorientierte Forschung und ein stärkeres gesellschaftliches Engagement.
Klimawandel, künstliche Intelligenz, europäische Werte und Gesundheit im Mittelpunkt
Die neue Phase wird von der übergreifenden Leitinitiative „Arqus for Democracy“ sowie vier inhaltlichen Initiativen vorangetrieben: Klima Resilienz und nachhaltige Entwicklung, verantwortungsvolle künstliche Intelligenz und digitale Transformation, Europa als globaler Akteur sowie nachhaltige Gesundheit. „Arqus Bridge“ wird sich darauf konzentrieren, die Leitinitiativen der Allianz voranzutreiben und gleichzeitig die Voraussetzungen für eine tiefere, nachhaltigere Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsuniversitäten zu schaffen. Das Projekt Arqus Bridge treibt die Allianz weiter voran: Es fördert gemeinsame Bildungswege, intensiviert die Forschung und stärkt die Mobilität von Studierenden sowie Personal. Gleichzeitig bekräftigt es den Einsatz der Allianz für Inklusion, Mehrsprachigkeit, Nachhaltigkeit und demokratische Teilhabe.
Der Fokus in der neuen Projektphase liegt auf der Vereinheitlichung digitaler Systeme, geteilter Verwaltung und gemeinsamen Qualitätsstandards, die die Zusammenarbeit der Partneruniversitäten im Alltag erleichtern. Zudem werden die Gelder genutzt, um Arqus weltweit bekannter zu machen als Innovationsmotor innerhalb des Europäischen Hochschulraumes zu stärken.
Mehr Informationen findet man auf der Arqus Allianz Website.